Über die Arbeiten von Angelika M. Schäfer
Mit Nadeln, Garn und dem spärlichen Einsatz weniger Farbtöne gestaltet Angelika M. Schäfer einen Objekt- und Bildkosmos, der durch Einfachheit von Strukturen, wie durch die absolute Sensibilität der Oberfläche besticht.
Ihre Arbeiten sind Kompositionen aus Gewebe und Papier. Faden und Nadel werden zu materialisierten Linien und die dabei entstehenden Schatten werden bewusst als zusätzliches graphisches Element eingesetzt.
Die Collagen können entsprechend dem Erstellen von Texten verstanden werden, wenn es darum geht, Bilder im Kopf entstehen zu lassen, Verknüpfungen herzustellen und auf eine bestimmte Weise mit dem Leser der Bilder, dem Betrachter, zu kommunizieren.
Angelika M.Schäfer:
„Die Affinität zu Gewebe und Garn wurzelt in meiner ursprünglichen beruflichen Tätigkeit als ausgebildete Bildweberin. Seit einigen Jahren verknüpfe ich Nadel und Faden miteinander und untersuche diese vertrauten, höchst simple Materialien auf ungewohnte verborgene Potenziale und Perspektiven hin. Neues wird entdeckt und Neues entsteht.